Mit Essen zockt man nicht!
Preisschwankungen gehören derzeit zu den größten Bedrohungen für die Nahrungsmittelsicherheit der Armen. „Nahrungsmittelpreise – Von der Krise zur Stabilität“ lautete deshalb das Thema des diesjährigen Welternährungstages am 16. Oktober. Im Vorfeld meldeten sich zahlreiche Experten zu Wort, die sich in einem Punkt einig sind: Es bedarf dringend einer Regulierung der Warenterminbörsen. Nur so können die Märkte schnell, effektiv und zugleich langfristig stabilisiert werden, schreibt Sarah Hellmerichs in einer Übersicht.
30 € für ein Brot, 50 € für einen Sack Kartoffeln, wer kann das bezahlen? In den Entwicklungsländern lebende Menschen müssen es, wenn man das Verhältnis ihres Einkommens zu Ausgaben für Grundnahrungsmittel auf hiesige Bedingungen umrechnet, stellen die Autoren des Welthunger-Indexes 2011 (s. Hinweise) fest. Doch was sind die Ursachen dieser mehr als besorgniserregenden Entwicklung?






